Home » Service

Verbände

Verbände & Gesellschaften

Verbände & Gesellschaften

ICW

Zertifizierung von Wundmanagementsystemen

Die Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW e.V.) hat aufgrund der Qualifizierungsmaßnahmen „Wundexperte ICW" und „Pflegetherapeut Wunde ICW" dazu beigetragen, dass mehr als 14.000 Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen, die an der Therapie und Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden beteiligt sind, in den vergangenen Jahren qualifiziert wurden. Viele Absolventen wünschen sich eine „Repräsentation nach außen", die einem betroffenen Patienten, deren Angehörigen oder auch anderen im Wundmanagement arbeitenden Professionen signalisiert: hier existiert ein qualifizierter Gesundheitspartner, der fach- und sachkundige Expertise mitbringt, sich gewissenhaft und im Sinne des Patienten für eine adäquate Wundversorgung einsetzt.

„Vorstellbar sei eine bessere Leistungsvergütung, wenn eine Fachgesellschaft für die Einhaltung  definierter Qualitätskriterien sorgt." Krankenkassen fordern in diesem Zuge eine Definition und Überprüfung dieser Qualitätsmerkmale durch die entsprechenden Fachgesellschaften (hier: ICW e.V.). Der Nachweis gegenüber den Kostenträgern wird zukünftig über das Zertifikat erfolgen. Hiermit zeigen Leistungserbringer, dass sie nicht nur die formalen Qualifikationen für die Durchführung einer bestimmten Versorgung mitbringen sondern eben auch über das normale Maß hinaus Qualitätskriterien erfüllen. Die geografische Darstellung aller zertifizierten Einrichtungen auf der Homepage der ICW e.V. bietet die Möglichkeit, regional qualifizierte Einrichtungen auszuwählen. Darüber hinaus können die anerkannten Einrichtungen durch das Markenzeichen „ICW e.V. Wundsiegel“ vor Ort werben.

Durch die QM-Geschäftsstelle, analog des Konzeptes bei den ICW-Wundseminaren, werden die Prozesse der Auditierung, der Anerkennung sowie der Vergabe des Qualitätssiegels realisiert. Hierzu besteht neben der Kooperation zur mamedicon GmbH auch die Kooperation mit der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen). Die DQS begleitet die Auditprozesse der Fachauditoren durch sogenannte Witness-Audits und überprüft zum anderen den Zertifizierungsprozess. Wie bereits bei anderen Qualitätsmanagementprozessen im Gesundheitswesen gilt es hier nicht nur die fachliche Qualifikation der Mitarbeiter darzustellen, sondern die Implementierung der Struktur- und Prozessqualität und der sich daraus ergebenen Ergebnisqualität zu bewerten und nach außen zu präsentieren. Durch die Deklaration nach außen erkennt selbst der Betroffene oder Angehörige, dass hier im Bereich Wundmanagement eine klare Struktur vorherrscht und die Akteure Strukturen der Kommunikation und Kooperation mit beteiligten Partnern pflegen.

Weitere Informationen unter:

www.ic-wunden.de/index.php?id=484
www.icwunden.de  


Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW e.V.) wurde 1994 als interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft in Wiesbaden gegründet. Ziel der Gründer war es, eine Organisation zu schaffen, welche den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zur verbesserten Behandlung akuter und chronischer Wunden unterstützt. 

Die DGfW ist Mitglied der EWMA (European Wound Management Association)und kooperiert mit anderen Organisationen, die sich inhaltlich mit dem Thema Wundheilung beschäftigen (Partner). 

Die DGfW e.V veranstaltet jährlich einen nationalen Kongress und unterstützt regionale Veranstaltungen durch die Übernahme einer Schirmherrschaft. Mitglieder können am Jahreskongress der DGfW e.V zu ermäßigten Gebühren teilnehmen. 

Die DGfW e.V. fördert die Kooperation zwischen allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen und tritt für die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung ein. 

Zu wichtigen Themen etabliert die DGfW e.V. Arbeitskreise und sucht die Zusammenarbeit mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie Berufs- und Interessenverbänden. 

Die DGfW ist Herausgeberin der Zeitschrift für Wundheilung (zfw) „Journal of Wound Healing“. Diese erscheint mit sechs Ausgaben pro Jahr. Mitglieder erhalten die Zeitschrift kostenlos.

www.dgfw.de

 

Fussnetz Bayern

Experten-Netzwerk will Zahl der Amputationen verringern.

Jedes Jahr werden mehrere tausend vermeidbare Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. Um dies zu ändern, tritt das Fußnetz Bayern e.V. an – ein Netzwerk aus Fachärzten und Spezialisten, die Hand in Hand an der Versorgung der betroffenen Patienten arbeiten.

Die Zahlen sind erschreckend: Alljährlich werden in Deutschland 62.000 Amputationen vorgenommen – Hauptursache: Diabetes mellitus. Für viele Patienten sind die Folgen fatal: Mehr als ein Drittel der Diabetiker stirbt ein Jahr nach der Amputation, rund die Hälfte innerhalb von drei Jahren und etwa zwei Drittel innerhalb von fünf Jahren. Bei der Hälfte der Beinamputierten musste innerhalb der nächsten vier Jahre auch am anderen Bein amputiert werden. Nach einer Oberschenkelamputationen muss mehr als die Hälfte dieser Patienten in einem Pflegeheim betreut werden, und bei Unterschenkel-Amputierten sind 30 Prozent nicht mehr gehfähig. Die Reha-Maßnahmen und die Versorgung mit Hilfsmitteln sind mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem und die Rentenkassen verbunden.

Spezialisten oft nicht verfügbar.

Eine der Ursachen für die hohen Amputationszahlen in Bayern und ganz Deutschland ist, dass für die Behandlung des sogenannten Diabetischen Fußsyndroms (DFS) eine ganze Reihe von Spezialisten notwendig sind. Doch die sind oft nicht verfügbar. Hinzu kommt, dass viele niedergelassene Hausärzte und Internisten nicht ausreichend in der Behandlung des DFS ausgebildet sind und eine gute ambulante Versorgung oft schon an den Abrechnungsmodalitäten des Gesundheitssystems scheitert.

Dass es auch anders geht, will das Fußnetz Bayern e.V. beweisen – ein Zusammenschluss von über 100 Fachärzten und Spezialisten, der nach dem Vorbild des erfolgreichen Kölner Netzwerks Diabetisches Fußsyndrom die Versorgung von DFS-Betroffenen optimieren will. Das Ziel des Vereins: durch eine frühzeitige optimale Therapie möglichst viele Amputationen bei Diabetikern zu verhindern und mittelfristig auch die Behandlungs- und Folgekosten zu senken. Das Fußnetz Bayern e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, in dem sich Diabetologische Schwerpunkt praxen, Fußambulanzen, Kliniken, Angiologen, Radiologen und interventionelle Radiologen, Fußchirurgen, Gefäßchirurgen und plastische Chirurgen, Orthopäden, Orthopädieschuhmacher und Orthopädietechniker, Podologen und Pflegedienste zusammengeschlossen haben.

Hochwertige flächendeckende Betreuung

Mit abgestimmten Behandlungskonzepten, gemeinsamer Betreuung der Patienten und intensivem kollegialen Austausch will das Fußnetz Bayern e.V. eine hochwertige, flächendeckende und wirtschaftliche Versorgung erzielen. Dazu sind auch intensive Gespräche mit den verschiedenen Krankenkassen nötig. Die sind zwar grundsätzlich an einer besseren Fußversorgung ihrer Mitglieder interessiert, halten sich aber vor dem Hintergrund des neu eingeführten Gesundheitsfonds mit Vertragsabschlüssen derzeit noch zurück. In der Region München läuft schon seit über 1 Jahr mit der KKH-Allianz ein integriertes Versorgungsmodell sehr erfolgreich. Diese Hürde will das Fußnetz Bayern e.V. mit beharrlichen, konstruktiven Verhandlungen nehmen.
Denn eines ist sicher: Mit einer integrierten Versorgung nach den Vorstellungen des Vereins werden viele unnötige Amputationen verhindert werden.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden sie im Internet unter:

www.fussnetz-bayern.de
www.fkdb.net

Zum Seitenanfang

Lymphnetz-Mediathek

YouTube-Kanal

Unser YouTube-Kanal informiert Sie über Ödeme, Venen, Wunden, MLD, Kompr.-Strümpfe, Liposuktionen, uvm.

Zu unserem YouTube-Kanal »

ÖdemForum

ÖdemForum

Informationen zu vielfältigen Themen finden Sie in unserem Ödem-Forum. Hier beantworten Ärzte Ihre Fragen.

ÖdemForum besuchen »

Spezialisten-Suche

Datenbank

Finden Sie Spezialisten in unserer Med-Datenbank mit aktuell über 3000 Einträgen.

Datenbank aufrufen »

Lymphnetz auf facebook

Facebook

Weitere Informationen finden Sie im sozialen Netzwerk „Facebook.“

Zu unserer Facebook-Seite »