Wundarten 




Wundheilung 




Krankheiten 

 

Die Geschichte der Wunde

Die Wunde ist seit Beginn der Menschheit ein Interessengebiet der gegenseitigen Hilfe, Pflege und der ärztlichen Tätigkeit. Kein Lebewesen ist vor Verletzungen der Hautoberfläche gefeit. Dass der menschliche Organismus die Fähigkeit zur Wundheilung besitzt, ist die wichtigste Voraussetzung jeglicher Therapie bei der Wundheilung.

Das Phänomen der Wundheilung verhindert den Eintritt einer Infektion und schützt somit den Organismus des Menschen. Primitive Lebewesen sind zum Organersatz fähig. Säugetiere (dazu gehört der Mensch) ist dies verwehrt. Verletzungen und Kompli kationen in der Wundheilung sind aus einer Notlage heraus Veranlassung zur Hilfeleitung von Mitmenschen für den Verletzten, seit es Menschen gibt.

Man fand über 25.000 Jahre alte menschliche Knochen, die eine zweckmäßige Knochenbruchbehandlung aufwiesen. Daher kann man sagen, dass jeder Zeitabschnitt in der Geschichte auch ein Zeitabschnitt der Medizingeschichte beinhaltet. Von der einfachen Volksmedizin bis zur chirurgischen Behandlungsmaßnahmen sind Aufzeichnungen überliefert.

Es gibt zahlreiche Wundarten, sei es ein Erisypel im Ödembereich, ein Ulcus cruris im Venenbereich oder im Bereich der  Diabetes. Auf der Vorwort Seite finden Sie mehr Informationen über Fr. Dr. Knestele (Wundnetz Allgäu) , Hr. Dr. Hoppe (ICW e.V.) und Hr. Dr. Grünerbel (Fussnetz Bayern) und deren Arbeit. 

Die Wunde bleibt bis heute und in Zukunft eine Therapieherausforderung für Pflegekräfte und Ärzte !!

Vorwort Dr. Knestele (Wundnetz Allgäu)
Vorwort Dr. Hoppe (ICW e.V.)
Vorwort Dr. Grünerbel (Fussnetz Bayern)

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Die chronische Wunde...

Die chronische Wunde ist meist kein lokales Problem, sondern muss als Ausdruck einer komplexen gesundheitlichen Störung betrachtet werden. Häufigste Ursachen für Wundheilungsstörungen sind eine verminderte Perfusion durch venöse und arterielle Gefäßleiden, Störungen des Lymphabflusses und/oder lokale Druckeinwirkung. Die sachgerechte Beurteilung der Wunde, vor allem bezüglich der Wundphase, und die daraus erfolgende phasengerechte Versorgung der Wunde mit regelmäßiger Dokumentation wirken sich positiv auf den Heilungsverlauf aus, wie Monika Schweihoff in dieser und der kommenden Ausgabe von „eurocom aktuell" erläutert.

Experten schätzen, dass etwa vier Millionen Menschen in Deutschland an einer oder mehreren chronischen Wunden leiden. Per definitionem werden Wunden dann als chronisch bezeichnet, wenn diese innerhalb von vier bis zwölf Wochen nach Wundentstehung unter einer fachgerechten Therapie keine Heilungstendenzen zeigen. Die chronische Wunde ist mehr als ein Lokalbefund. Das klingt zunächst trivial. Eine erfolgreiche Wundbehandlung erfordert jedoch die Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte.

Eine chronische Wunde sollte eigentlich immer als Symptom einer komplexen gesundheitlichen Störung betrachtet werden. In dieser Perspektive liegt einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie. Eine Behandlung kann nur dann effektiv sein, wenn die ursächlich zugrunde liegenden Faktoren beziehungsweise Systemerkrankungen bekannt sind und behandelt werden (können).

Wir haben uns bemüht auf diesen Seiten einen kleinen Überblick über die Wundbehandlung / Wundversorgung zu geben.  

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